Hier noch einige Tipps und wichtige Hinweise

Bevor man sich für einen Fremdsamenspender entscheidet sollte man sich bewusst sein ob das auch emotional in Frage kommt. Nicht jede Beziehung übersteht eine Fremdspende. Gerade Männer haben oft Probleme damit.

Für Singlefrauen und Frauenpaare ist oftmals der private Samenspender die einzigste Lösung. Denn in Deutschland gibt es nahezu keine Klinik die alleinstehenden oder Frauenpaaren hilft.

Viele versuchen mit einem Vertrag die rechtliche Seite für beide Parteien abzusichern. Dies ist jedoch ein Trugschluß, denn im europäischen Recht sind solche Verträge sittenwidrig und daher nichtig da sie die Rechte des Kindes einschränken. Im Zweifelsfall können also sowohl Spender als auch Empfänger sämtliche Rechte durchsetzen. Die sicherste Variante um etwaige Ansprüche zu umgehen ist daher die anonyme Spende. Auch um negative Antworten oder Fakern aus dem Wege zu gehen sollte man bei der Suche nach einem Spender nicht seine alltägliche Mailadresse oder Telefonnummer nutzen.

Aktuell gibt es auch ein Gerichtsurteil, das einer Frau den Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt verweigerte weil die Frau sich im Ausland künstlich befruchten lies.Somit zeichnet sich eine Tendenz ab, dass der Staat keineswegs für Spenderkinder aufkommen möchte. Wenn also der Spender kein Unterhalt bezahlen kann und nachweisen kann, dass es sich um eine Samenspende handelt kann der Mutter tatsächlich den Unterhalt verweigert werden. Jedoch sollte sich jede Frau im klaren sein, dass es auch nicht zum wohle des Kindes sein dürfte wenn es ungewollt vom bereitwilligen Spender unterhalten werden muss. Hier sollten beide Seiten fair miteinander umgehen.

Bei der Suche nach einem Spender sollte man sich bewusst machen, was man möchte. Ein Spender aus der nähe z.B. ist vielleicht praktisch aber birgt die Gefahr dass man sich zufällig begegnet oder sich die Halbgeschwister kennenlernen ohne zu wissen, dass es Geschwister sind (Inzuchtgefahr).

Ein guter Freund oder Bekannter der sich als Spender anbietet mag zunächst sich gut anhören, jedoch könnten sich im Laufe der Zeit die Vatergefühle festigen. Oder der gute Freund hat dann eine neue Partnerin die mit der Spendebereitschaft und nähe zum Spenderkind nicht klarkommt.

Auch sog. Co-Elternschaften sind gerade bei Homosexuellen Paaren beliebt. Hier muss man beachten, dass nicht zwei sondern gleich vier Elternteile mitentscheiden über das Wohl des Kindes.... dazu kommen dann noch 8 Großeltern, etc. und wenn sich eines der Paare trennt wird es schnell kompliziert.

 

Seriöse Spender spenden mit der "Bechermethode". Hier gewinnt der Spender den Samen selbst in einen Becher. Von dort empfiehl es sich den Samen in eine Spritze zu füllen (schonender als aufziehen) und möglichst schnell (innerhalb 30 Minuten) zu insemieren. Solange sich der Samen in der Spritze ist sollte diese bei Körpertemeratur und dunkel gehalten werden.

Sollte die Spende anonym sein, sollte ein Hotel gebucht und bar bezahlt werden. Ebenso sollten Pre Paid Karten und alternative Mailadressen genutzt werden. Auch über das Kennzeichen oder die Kombination der Vornamen und des Wohnortes können die Spender/ Empfänger ermittelt werden.

 


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